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Fair kaufen

Faire Produkte zu kaufen, die also unter fairen Bedinungen produziert wurden, ist ein Trend der Zeit. Immer mehr Menschen ist es wichtig, diese Fairness nicht nur im persönlichen Leben und im Umgang mit den Menschen anzuwenden, sondern auch beim eigenen Konsum anzuwenden: Wurden die Dinge unter Bedingungen gefertigt, die alle Menschen in der Produktionskette fair beteiligt? Erlaubt es den Beteiligten, ein menschenwürdiges Leben zu führen, sowohl in Hinblick auf die materiellen wie auch immateriellen Grundbedürfnisse eines Menschen?
In erster Linie denkt man beim Stichwort fair kaufen in erster Linie an die Menschen der südlichen Hemisphäre, die unter unwürdigen Bedingungen für einen Hungerlohn der Textil- oder Lebensmittelindustrie zuarbeiten. Hier hat sich in den vergangenen Jahrzehnten viel getan, fair trade wurde zum allgemein feststehenden Begriff für den Handel mit Produkten aus diesen Regionen, die die Menschen vor Ort finanziell fair beteiligt. Von diesem Ziel sind wir leider noch weit entfernt, auch wenn die Sensibilität der Konsumenten immer mehr Menschen in den Chefetagen zum langsamen Umdenken bewegt.
Der Begriff des ethischen Konsums erstreckt sich mittlerweile aber nicht mehr nur auf diesen Bereich, sondern erweitert sich zusehends. Wie gehen die (westlichen) Unternehmen überhaupt mit ihren Mitarbeitern um? Erlauben sie ihnen angemessenes Einkommen unter fairen Arbeitsbedingungen?

Faire Produkte aus Deutschland

Wenn man sich mit dieser Frage auseinandersetzt, so stößt man bald auf eine Branche, in der - in Deutschland - ebenso faire Produkte hergestellt werden, und die keineswegs mit den Produkten aus der sogenannten Dritten Welt konkurrieren. Vielmehr ergänzen sie vielmehr das breite Sortiment an Dingen, die KonsumentInnen zur Verfügung stehen, wenn sie bewußt Dinge kaufen wollen, die unter fairen Bedingungen angefertigt wurden. Gemeint ist die Branche der Werkstätten für Menschen mit Behinderung (WfbM), früher kurz Behindertenwerkstätten genannt. (Weil das Wort "Behindertenwerkstatt", die Behinderung voranstellt, statt der Werktätigkeit der Menschen, wird dieser Begriff heute nicht mehr verwendet.)

Soziale Nachhaltigkeit

Schaut man sich um, so findet man eine verblüffende Mengen an diesen sozial produzierten Dingen, die also alle Ansprüche sozialer Nachhaltigkeit erfüllen - und obendrein meist auch ökologisch und ökonomisch nachhaltig sind. Das sind beispielsweise Produkte aus Werkstätten in Justizvollzugsanstalten, denn die Verantwortlichen haben verstanden, dass sich der Sinn der Arbeit und damit die Motivation zur Resozialisierung verbessern, wenn die Inhaftierten sinnvoll und für sie erfassbar sinnvolle Arbeit verrichten. Auch die Produkte aus Initiativen für Langzeitarbeitslose, die diese Menschen wieder in den Allgemeinen Arbeitsmarkt bringen wollen, sind von großer Qualität. Und so gibt es einige Beispiele mehr für rundum soziale Produktion in Deutschland.
Den größten Bereich machen dabei die Werkstätten für Menschen mit Behinderung aus. Nach aktuellen Zahlen arbeiten hier fast 300.000 Menschen, die körperliche, kognitive oder psychische Beeinträchtigungen haben. Viele von ihnen arbeiten nur zeitweilige in diesen Institutionen, denn der erste Zweck dieser Werkstätten ist die Wiedereingliederung in den sogenannten "Ersten Arbeitsmarkt". Bei vielen der MitarbeiterInnen ist dies aktuell aber nicht sinnvoll möglich, da die Bedingungen dort bei weitem noch nicht so weit sind. Diese Institutionen können Sie unterstützten, in dem Sie Produkte aus den WfbM erwerben - also auch hier fair kaufen.

Ethisch bewusst schenken

ENTIA bietet eine große Auswahl an Fair Made Produkten, die in sozialen Projekten wie Behindertenwerstätten und kirchlichen Einrichtungen hergestellt werden. Dazu zählen hochwertige Designer-Produkte aus allen Bereichen, etwa für den häuslichen Gebrauch , Ledertaschen , Armbänder , Kinderspielzeug und Kleidung. Die meisten Waren sind von geradezu "altmodischer" Qualität, da bei der Herstellung Handwerkstechniken verwendet werden, deren Nutzung in unserem zunehmend industrialisierten Kulturraum immer seltener werden:

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entia - Gutes aus Manufakturen
 
Die Kunst der mit hohem handwerklich Aufwand und Können hergestellten Produkte verschwindet - im professionellen Bereich - leider immer mehr. Früher gab es in jedem Dorf einen Schreiner, einen Schmied, eine Näherin, einen Schuhmacher und viele Könner mehr, die auch ansehnliche Dinge für den Hausbedarf fertigen konnten.
Diese Zeit ist vorbei, immer mehr werden die Dinge unsere Alltags von industriell gefertigen Produkten geprägt, nicht selten aus Fernost. Auch wenn es nicht immer offensichtlich ist, so geht doch bisweilen das Gespür für die Einzigartigkeit des Materials in Form und Verarbeitung verloren.
Diese Lücke füllen seit vielen Jahren zunehmen Werkstätten für Menschen mit Behinderung (WfbM) auch als Behindertenwerkstätten bezeichnet. Ausgebildete Handwerker, meist Meister ihres Fachs, arbeiten mit den Menschen und ihren jeweiligen Fähigkeiten. Man könnte diese sozial produzierten Dinge als Fairtrade-Produkte bezeichnen. Denn Sie nützen den Menschen, die sie herstellen ebenso wie den Menschen, die sie besitzen, ohne dass unmenschliches Verhalten wie in Teilen der sogenannten Dritten Welt stattfindet.
Erfreulicherweise ist das Spektrum der Produkte aus diesen Produkten, die in Deutschland in sozialen Projekten gefertigt werden, enorm weit: Holzspiele, Deko aus Holz, Schulzubehör, Bürozubehör, Schulbedarf, Büroartikel, Tischdekoration, Kerzen, Küchenzubehör, Wohnideen, Holzspielzeug, Waldorf-Spielzeug, pädagogisch wertvolles Spielzeug, ökologisch unbedenkliches Spielzeug, christlicher Schmuck, religiöser Schmuck, christliche Geschenke und viel, viel mehr finden Sie im Shop von entia - und das Angebot wächst kontinuierlich! Ein idealer Shop für Menschen, die fair kaufen und somit ethisch bewusst konsumieren. Wo sonst finden Sie so eine große Auswahl sozial produzierter Geschenke?
Wie geht das eigentlich mit dem Einkaufen im Internet? Eine ausführliche, kostenlose Anleitung finden Sie hier: Anleitung zum Einkauf im Internet.
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