Klemmbrett aus stilvollem Holz, A4, dunkel

Jedes Klemmbrett ist ein Unikat aus alten Fensterrahmen

ArtNr.: 1076.0008

22,95 € *



Aus Holzfenstern von renovierten Stadthäusern wird dieses Klemmbrett angefertigt. Die Fensterrahmen werden in schmale Leisten gesägt und anschließend verklebt. So kommen sehr unterschiedliche Holzsorten zum Einsatz: Mahagoni, Eiche, Pitch Pine, Lärche und sämtliche Tropen-, Laub- und Nadelhölzer.
Bei den hier angebotenen Exemplaren wird darauf geachtet, dass nur dunkle Holzarten verwendet werden.
Das Klemmbrett wird abschließend mit einem Natur-Hartöl bearbeitet. Da es sich um Upcycling-Produkt handelt, sind auch kleine Fehler möglich, etwa von Bohrlöchern. Als Klemme wird ein Markenprodukt verwendet.
Beachten Sie bitte: Der abgebildete Halter gehört nicht zum Lieferumfang und kann separat erworben werden.

Klemmbretter und ihre Herkunft

Holz aus Fensterrahmen

Manche Holzsorten, die früher wegen ihrer Optik oder ihrer Haltbarkeit beliebt waren, sind heute kaum noch erhältlich. Das früher häufig verwendete amerikanische Mahagoni-Holz ist durch ein Artenschutzabkommen geschützt und bedarf bei der Einfuhr der Genehmigung durch das Bundesamt für Naturschutz.

Unbedenklich sind jedoch jene Hölzer, die aus unverfänglicher Quelle stammen, etwa aus gebrauchten Möbeln. Die hier von uns angebotenen Klemmbretter werden ausschließlich aus Fensterrahmen von einst hochherrschaftlichen Stadthäusern hergestellt. Viele dieser Häuser werden aufwendig renoviert und dabei müssen die Fenster - so schön so häufig auch sind - ersetzt werden durch moderne Fenster, die den heutigen Ansprüchen und Vorschriften an Energieeffizienz genügen.

Die soziale Werkstatt, deren Klemmbretter wir hier anbieten, erhält die unbearbeiteten alten Fensterrahmen nahezu direkt von der Baustelle. Nachdem der Lack entfernt wurde, werden die Rahmenteile in dünne Bretter gesägt. Das typische Format von Fensterrahmen führt dazu, dass dabei nur schmale Leiste entstehen. Diese werden von Menschen mit Behinderung in mehreren Arbeitsschritten aufbereitet, geschliffen und verleimt. Das Ergebnis sind Klemmbretter, die jeweils ein Unikat darstellen, sind sie doch aus unterschiedlichen edlen Holzsorten zusammengesetzt, so wie es der Zufall will.

Die Gestaltung ist darüber hinaus jedoch eher puristisch. Sie entspricht der klassischen Form mit einem Halter am kürzeren, oberen Ende des verleimten Brettes. Ein leichter Druck hebt die Feder und erlaubt es, ein oder mehrere Blätter sicher zu befestigen. Auch bei Wind gehen die Blätter also nicht verloren.

Früher: Viele Variationen

Klemmbrettern gehören zu jenen alltäglichen Dingen, über die sich kaum jemand darüber Gedanken macht, wer sie erfunden hat. Wann das Klemmbrett zum ersten Mal eingesetzt wurde, ist nicht überliefert. Allen gemein ist, dass sie etwas größer als das Papier sind, das sie tragen sollen, damit die Ränder bei der Benutzung nicht angestoßen werden oder umknicken. Aber schon bei der Art der Fixierung gab es schon frühzeitig große Unterschiede, von einfachen Gummibändern, die um das Klemmbrett mitsamt Papier gelegt wurden, bis hin zu jenen sehr haltbaren Metallkonstruktionen mit Feder. Das Brett selber war in der Anfangszeit zumeist aus kräftiger Pappe oder dünnen Holzbrettern. Modernere Varianten bestehen aus Kunststoff, die in ihrer Qualität bisweilen an Wegwerfprodukte erinnern.

Klemmbrettern gehören zu jenen alltäglichen Dingen, über die sich kaum jemand Gedanken macht, wer sie erfunden hat. Wann das Klemmbrett zum ersten Mal eingesetzt wurde, ist nicht überliefert. Allen gemein ist, dass sie etwas größer als das Papier sind, das sie tragen sollen, damit die Ränder bei der Benutzung nicht angestossen werden oder umknicken. Aber schon bei der Art der Fixierung gab es schon frühzeitig große Unterschiede, von einfachen Gummibändern, die um das Klemmbrett mitsamt Papier gelegt wurden, bis hin zu jenen sehr haltbaren Metallkonstruktionen mit Feder. Das Brett selber war in der Anfangszeit zumeist aus kräftiger Pappe oder dünnen Holzbrettern. Modernere Varianten bestehen aus Kunststoff, die in ihrer Qualität bisweilen an Wegwerfprodukte erinnern.

Zahlreiche Patente

Gerade dieser alltägliche Gegenstand regte die Phantasie zahlreicher Erfinder an. Auf zahllose Variationen gab es im Laufe der Zeit Patente, sowohl was die Bretter selber betrifft wie auch die verwendeten Klammern.

Ein Patent beschreibt Einbuchtungen an den Rändern der Bretter, über die ein Gummiband das Papier in verschiedenen Positionen halten kann, insbesondere aber über die Ecken hinweg, so dass das Blatt auch bei Wind nicht hochklappt. Ein Band kann auch so gespannt werden, dass mehrere Blätter nicht nach oben, sondern seitlich wie ein Buch umgeklappt werden können.

Auch ein originelles Patent: Ein Klemmbrett mit einer integrierten bis zu vier Millimeter dicken Stahlplatte - als Schutz vor Pistolenschüssen.

Oder ein Patent, dass die Halterung eines mobilen Datengerätes am Klemmbrett beschreibt.

So ließen sich vermutlich hunderte von Patenten finden, die das Klemmbrett betreffen, aber die meisten von ihnen sind vermutlich schon ausgelaufen. Immerhin gab es in den letzten Jahren immer mal wieder Neuerungen, wie etwa Taschenrechner, die in die Halterung am oberen Ende integriert sind. Die neuesten Varianten sind rein digital, sind also eher einem Tablet vergleichbar.

Bei aller Innovationsfreude: Die Grundform ist jedoch in all der Zeit nahezu unverändert geblieben. Sie sind etwas größer als das das jeweilige Standard-Papierformat, also in Mitteleuropa vorwiegend DIN-A4 oder auch DIN-A5, in anderen Ländern auch das Letter-Format.
Alle Dinge, die Sie bei entia finden, werden in anerkannten Behindertenwerkstätten oder anderen gemeinnützigen Projekten angefertigt. Sie werden häufig von Hand bearbeitet, was ihren Reiz und auch Wert erhöht. Kleine Abweichungen in Material, Farbe, Gewicht und Größe sind deshalb aber nicht immer auszuschließen.
Maße: ca. 32 x 23 x 0.8 cm
1Stück - 22,95 € / Stück

Das Produkt verfügt laut Hersteller über folgende Gütesiegel:
Hergestellt in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung
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entia - Gutes aus Manufakturen
 
Die Kunst der mit hohem handwerklich Aufwand und Können hergestellten Produkte verschwindet - im professionellen Bereich - leider immer mehr. Früher gab es in jedem Dorf einen Schreiner, einen Schmied, eine Näherin, einen Schuhmacher und viele Könner mehr, die auch ansehnliche Dinge für den Hausbedarf fertigen konnten.
Diese Zeit ist vorbei, immer mehr werden die Dinge unsere Alltags von industriell gefertigen Produkten geprägt, nicht selten aus Fernost. Auch wenn es nicht immer offensichtlich ist, so geht doch bisweilen das Gespür für die Einzigartigkeit des Materials in Form und Verarbeitung verloren.
Diese Lücke füllen seit vielen Jahren zunehmen Werkstätten für Menschen mit Behinderung (WfbM) auch als Behindertenwerkstätten bezeichnet. Ausgebildete Handwerker, meist Meister ihres Fachs, arbeiten mit den Menschen und ihren jeweiligen Fähigkeiten. Man könnte diese sozial produzierten Dinge als Fairtrade-Produkte bezeichnen. Denn Sie nützen den Menschen, die sie herstellen ebenso wie den Menschen, die sie besitzen, ohne dass unmenschliches Verhalten wie in Teilen der sogenannten Dritten Welt stattfindet.
Erfreulicherweise ist das Spektrum der Produkte aus diesen Produkten, die in Deutschland in sozialen Projekten gefertigt werden, enorm weit: Holzspiele, Deko aus Holz, Schulzubehör, Bürozubehör, Schulbedarf, Büroartikel, Tischdekoration, Kerzen, Küchenzubehör, Wohnideen, Holzspielzeug, Waldorf-Spielzeug, pädagogisch wertvolles Spielzeug, ökologisch unbedenkliches Spielzeug, christlicher Schmuck, religiöser Schmuck, christliche Geschenke und viel, viel mehr finden Sie im Shop von entia - und das Angebot wächst kontinuierlich! Ein idealer Shop für Menschen, die fair kaufen und somit ethisch bewusst konsumieren. Wo sonst finden Sie so eine große Auswahl sozial produzierter Geschenke?
Wie geht das eigentlich mit dem Einkaufen im Internet? Eine ausführliche, kostenlose Anleitung finden Sie hier: Anleitung zum Einkauf im Internet.
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